Eine Stunde lang sah es nach der ersten Überraschung des Spieltags aus. Leeds United, bis dahin in der Premier League ungeschlagen, war im Emirates Stadium die bessere Mannschaft und ging in der 55. Minute verdient in Führung. Am Ende jubelte trotzdem der Meister: Der FC Arsenal gewann nach der Länderspielpause mit 2:1 und schloss nach Punkten zu Spitzenreiter Manchester City auf.

Leeds-Trainer Daniel Farke vertraute zum vierten Mal in Folge derselben Startelf, und sein Plan ging lange auf. Arsenals Torhüter David Raya musste vor dem Rückstand gleich viermal eingreifen. Dann war er machtlos: Gabriel Gudmundsson setzte sich links gegen Ben White durch, seine flache Hereingabe verwertete James Justin am langen Pfosten.

Die Wende leitete ausgerechnet ein Spieler ein, den viele nicht in der Startformation erwartet hatten. Noni Madueke, auf links für den verletzten Christos Tzolis aufgeboten, schlug in der 62. Minute eine Flanke weit nach hinten. White brachte den Ball zurück vors Tor, Riccardo Calafiori drückte ihn über die Linie. Leeds-Keeper James Trafford sah dabei nicht glücklich aus.

Kurz darauf wechselte Mikel Arteta dreifach – und brachte Bruno Guimarães. Der Brasilianer gab dem Spiel sofort mehr Tempo und Härte. In der 70. Minute legte Declan Rice nach Zuspiel von Kapitän Martin Ødegaard mit der Hacke ab, Guimarães schob flach ins Eck. Ødegaard aus kurzer Distanz und Bukayo Saka allein vor Trafford ließen danach weitere Treffer liegen.

Für Arteta, der in dieser Woche bis 2030 verlängert hatte, war es eine wichtige Antwort auf das 0:3 in Brighton vor der Pause. City kann am Sonntag an der Anfield Road gegen Liverpool vorlegen.

samweber.si

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