Es war ein Abend, an dem fast jeder Fehler sofort bestraft wurde – und am Ende entschied ein ausgestreckter Arm. Die Buffalo Bills haben am Montagabend (Ortszeit) bei den Los Angeles Rams mit 37:34 nach Verlängerung gewonnen. Für Quarterback Josh Allen war es der erste Sieg in einer Overtime seiner Karriere.

Die Schlussphase im SoFi Stadium hatte es in sich. Nach einem Touchdown-Lauf von James Cook führte Buffalo 1:39 Minuten vor dem Ende mit 34:27. Doch die Bills hatten zu wenig Zeit von der Uhr genommen: Matthew Stafford führte die Rams zurück in die gegnerische Hälfte, Kyren Williams glich mit einem Ein-Yard-Lauf wenige Sekunden vor Schluss aus.

In der Verlängerung schien Buffalo zunächst auf Kurs, als Khalil Shakir einen Pass über 57 Yards fing. Dann verlor Cook den Ball, Aaron Donald sicherte ihn für Los Angeles. Die Rams arbeiteten sich in Reichweite für ein Field Goal aus 48 Yards – doch Greg Rousseau kam mit der Hand an den Kick von Harrison Mevis, der schon im ersten Viertel aus 50 Yards vorbeigeschossen hatte. Danach nahm Allen die Sache selbst in die Hand, rannte zweimal für Raumgewinn, und Tyler Bass verwandelte aus 45 Yards zum Sieg.

Die Partie lebte von Wendungen und Strafen, insgesamt 24 Flaggen flogen. Bei den Rams glänzte Puka Nacua mit 17 gefangenen Pässen, so vielen wie nie zuvor in seiner Laufbahn. Stafford brachte 40 von 54 Würfen für 383 Yards und drei Touchdowns an. Buffalo setzte dagegen auf das Laufspiel und kam auf 234 Yards am Boden; Cook trug den Ball für 108 Yards und zwei Touchdowns, Allen selbst lief 121 Yards.

Mit nun vier Siegen bei einer Niederlage stehen die Bills an der Spitze der AFC East. Die Rams rutschen auf eine Bilanz von 2:3.

samweber.si

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