Bei Manchester City reiht sich weiter Sieg an Sieg. Mit dem 3:2 gegen Ipswich Town feierte das Team von Enzo Maresca den siebten Sieg im siebten Ligaspiel. Für den Italiener bedeutet das einen Rekord: Kein Trainer hat bei einem neuen Klub je seine ersten sieben Premier-League-Partien gewonnen.
Den Anfang machte Phil Foden. Der Rückkehrer in die Startelf verwertete in der 19. Minute eine Hereingabe von Jérémy Doku und beendete damit eine Durststrecke von 23 Spielen ohne eigenes Tor. Die Freude währte kaum drei Minuten, dann glich der Japaner Daizen Maeda für die Gäste aus.
Danach schlug die Stunde von Erling Haaland. Der Norweger köpfte vor der Pause nach Flanke von Mateo Kovačić zur erneuten Führung und erhöhte nach gut einer Stunde auf Zuspiel von Iliman Ndiaye. Ein dritter Treffer wurde ihm wegen einer Abseitsstellung im Spielaufbau per Videobeweis aberkannt. Mit nun zwölf Saisontoren ist Haaland zudem der schnellste Spieler der Ligageschichte, der 100 Tore ohne Elfmeter erreicht hat.
Spannend wurde es noch einmal kurz vor Schluss: Nach einem Foul von Marc Guéhi an Abdul Fatawu verwandelte der eingewechselte Zian Flemming einen Strafstoß. Mehr ließ City aber nicht zu. Gästetrainer O’Neil lobte hinterher den Einsatz seiner Elf über volle 102 Minuten und ärgerte sich vor allem über das zweite Gegentor, das man im Training eigentlich ausführlich besprochen habe. Für Stimmung sorgten auf den Rängen wieder die aufblasbaren Bananen der City-Fans, ein Brauch aus den 1980er-Jahren.
Der Vorsprung auf Arsenal beträgt vorerst sechs Punkte. Sorgen bereitete Haaland, der nach Abpfiff humpelnd in die Kabine ging; Maresca gab jedoch Entwarnung. Bereits am Dienstag empfängt City in der Champions League AEK Athen.
