Luka Dončić ist in der noch jungen NBA-Saison kaum zu bremsen. Beim 131:125 der Los Angeles Lakers gegen die Toronto Raptors kam der Slowene in der Nacht auf Montag auf 45 Punkte, dazu holte er 15 Rebounds – so viele wie noch nie in dieser Spielzeit –, verteilte sechs Vorlagen und stahl fünf Bälle.

Die Zahlen aus dem offiziellen Spielbericht lesen sich wie aus einem Videospiel: zwölf von 23 Würfen aus dem Feld, acht von zwölf Dreiern, alle 13 Freiwürfe verwandelt. Schon im ersten Viertel hatte Dončić 16 Punkte gesammelt, zur Pause waren es 24. Es war das vierte Spiel in Folge mit mindestens 37 Zählern, in der Scorerliste der Liga baut er seinen Vorsprung damit weiter aus. Für die Lakers hat er in 98 Hauptrundenspielen inzwischen 20-mal die Marke von 40 Punkten geknackt.

Lange sah es nach einem entspannten Abend aus. Kurz vor Ende des dritten Viertels führten die Gastgeber mit 102:76, der Vorsprung wuchs zeitweise auf 26 Punkte. Doch als Trainer JJ Redick knapp zwei Minuten vor Schluss seine Stammspieler herausnahm, legten Torontos Reservisten einen furiosen Lauf hin und verkürzten auf 120:125. Dončić, Austin Reaves und Walker Kessler mussten zurück aufs Parkett, um den Sieg zu sichern.

Reaves steuerte 19 Punkte bei, Kessler kam auf 16 Punkte und 15 Rebounds. Bei den Raptors, die ohne den am Knie geschonten Kawhi Leonard antraten, war Scottie Barnes mit 29 Punkten bester Werfer, RJ Barrett erzielte 22.

Für die Lakers war der Erfolg eine willkommene Antwort auf die Pleite zwei Tage zuvor in San Francisco, als sie gegen Golden State eine 25-Punkte-Führung verspielt hatten. Mit fünf Siegen aus sieben Spielen bleibt Los Angeles im Westen oben dabei.

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