Die Houston Rockets bleiben das Team der Stunde in der NBA. Mit einem deutlichen 132:100 bei den Milwaukee Bucks feierten die Texaner am Mittwochabend den fünften Sieg im fünften Spiel und stehen damit an der Spitze der Western Conference. Und das ohne ihren besten Werfer: Center Alperen Şengün, der bisher im Schnitt 24,5 Punkte erzielte, fehlte wegen Rückenproblemen.
Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (23:21) machte Houston im zweiten Abschnitt alles klar. 34:14 hieß es in diesen zwölf Minuten, zur Pause führten die Gäste mit 57:35. Danach lief bei Milwaukee kaum noch etwas zusammen, zeitweise lagen die Bucks 35 Punkte zurück.
Bester Mann auf dem Parkett war Fred VanVleet mit 24 Punkten. Der Spielmacher traf sieben seiner 14 Würfe, darunter vier Dreier, und blieb an der Freiwurflinie fehlerfrei. Mitte des dritten Viertels erzielte er 15 Rockets-Punkte am Stück. Amen Thompson steuerte 23 Zähler bei, Kevin Durant 18. Von der Bank kam Bogdan Bogdanović auf 16 Punkte in nur gut 15 Minuten, vier seiner fünf Distanzwürfe fanden ihr Ziel.
Die Zahlen erklären die Einseitigkeit: Houston verwandelte knapp 55 Prozent aus dem Feld, Milwaukee nicht einmal 40. Dazu sammelten die Rockets zwölf Steals und zehn Blocks. Bei den Bucks hielten nur Tyler Herro mit 23 und Jaime Jaquez Jr. mit 19 Punkten dagegen. Ryan Rollins etwa traf nur zwei von 14 Versuchen.
Für Milwaukee ist es die vierte Niederlage im fünften Spiel, das Team rangiert im Osten nur auf Platz 13. Am Samstag kommen die Cleveland Cavaliers. Houston dagegen nimmt das Gefühl mit, auch ohne seinen Topscorer jeden Gegner beherrschen zu können. Fünf Spieler punkteten zweistellig, die Reservisten kamen zusammen auf 48 Zähler.
