Erlösung im Norden Londons: Tottenham Hotspur hat am siebten Spieltag seinen ersten Sieg der Premier-League-Saison gefeiert. Gegen Coventry City gewann die Mannschaft von Roberto De Zerbi am Montagabend 3:1 und kletterte vom letzten auf den 16. Platz. Zuvor stand Tottenham als einziger Klub der Liga noch ohne Dreier da.

Für den Auftakt sorgte ein Rückkehrer. James Maddison, nach einem Kreuzbandriss erstmals seit April 2025 wieder in der Startelf, nahm nach 14 Minuten ein Zuspiel von Mohammed Kudus direkt und traf sehenswert in den Winkel. Ein zweites Tor von Dominic Solanke zählte nicht, weil Vorlagengeber Andy Robertson im Abseits gestanden hatte.

Kurz nach der Pause wurde es eng. Verteidiger Jan Paul van Hecke verlor den Ball, Jack Rudoni setzte sich im Gewühl durch und glich in der 49. Minute aus. Die Antwort kam schnell: Omar Marmoush, im Sommer von Manchester City ausgeliehen, schoss in der 58. Minute zum 2:1 ein – sein erster Treffer für die Londoner. Coventry reklamierte, der Ägypter habe Milan van Ewijk zuvor mit dem Ellbogen getroffen, doch das Tor wurde gegeben.

In der Nachspielzeit machte Ben Davies alles klar. Sein eher harmloser Linksschuss aus der Distanz rutschte dem Torwart unter dem Handschuh durch. Zu feiern gab es zudem das Comeback von Dejan Kulusevski, der nach mehr als 17 Monaten Verletzungspause eingewechselt wurde und von den gut 60.000 Fans lautstark empfangen wurde.

Beide Teams haben nun sechs Punkte, Tottenham liegt dank der besseren Tordifferenz vor Coventry. Spielerisch war die Partie ausgeglichen, entscheidend war diesmal die Effizienz vor dem Tor. Für De Zerbi, dessen Team zuvor ein viertägiges Trainingslager im spanischen Marbella absolviert hatte, kommt der Befreiungsschlag zur rechten Zeit.

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