Es war ein Mittwoch, an dem in der Pariser Arena kaum ein Favorit heil davonkam. Am Abend erwischte es auch Novak Djokovic: Der Rekordsieger des Turniers, der hier sieben Titel gewonnen hat, verlor in der zweiten Runde gegen den Australier Rinky Hijikata mit 6:2, 3:6, 3:6. Der 25-Jährige steht nur auf Rang 83 und musste durch die Qualifikation.

Nach dem klar gewonnenen ersten Satz deutete wenig auf eine Wende hin, zumal Hijikata die beiden bisherigen Duelle glatt verloren hatte. Doch der Außenseiter servierte im zweiten Durchgang fehlerfrei, kassierte keinen einzigen Breakball und holte sich den Satz mit einem Zu-null-Aufschlagspiel. Im Entscheidungssatz musste Djokovic beim Stand von 3:5 zum Matcherhalt servieren, begann mit zwei Doppelfehlern und gab das Spiel ab.

Für den 39-jährigen Serben, der tags zuvor noch mit Schulterproblemen gegen Valentin Vacherot gewonnen hatte, ist damit auch der Traum von den ATP Finals in Turin geplatzt. Das Saisonfinale steigt vom 15. bis 22. November.

Zuvor hatte schon Alexander Zverev die Halle verlassen müssen. In seinem ersten Match als Weltranglistenerster unterlag der Hamburger Lorenzo Musetti 6:7, 2:6, obwohl er im Tiebreak des ersten Satzes mit 5:2 geführt hatte. Der Italiener gewann danach fünf Punkte in Folge. Den Platz an der Spitze zum Jahresende hat Zverev trotzdem sicher.

Auch Daniil Medwedew (gegen den Peruaner Ignacio Buse), Alex de Minaur (gegen Tomás Martín Etcheverry) und Frances Tiafoe schieden aus. Der Franzose Quentin Halys wehrte gegen Tiafoe vier Matchbälle ab und siegte im Tiebreak des dritten Satzes mit 11:9. Davon profitiert sein Landsmann Arthur Fils: Er ist nun sicher für Turin qualifiziert, als erster Franzose seit Gaël Monfils 2016. Hijikata trifft im Achtelfinale auf Etcheverry.

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