Nur einen Tag lang durfte sich Borussia Dortmund als Tabellenführer fühlen. Am Sonntag holte sich der FC Bayern Platz eins zurück – mit einem 3:1 beim SC Freiburg, und das ohne Cheftrainer Vincent Kompany. Der Belgier war am Freitag im Training zusammengebrochen und ins Krankenhaus gebracht worden; sein Zustand gilt als stabil. An der Seitenlinie stand Assistent Aaron Danks.

Das 1:0 lieferte ausgerechnet ein Verteidiger. Dayot Upamecano blockte in der 16. Minute einen Schuss im eigenen Strafraum, startete durch, ließ zwei Gegenspieler stehen und vollendete nach Zuspiel von Michael Olise selbst – durch die Beine von Freiburgs Torwart Mio Backhaus. Kurz vor der Pause traf Serge Gnabry zum 2:0; es war sein 100. Bundesligator.

Freiburg kam erst spät zurück, als Tom Bischof eine Flanke unglücklich ins eigene Tor lenkte (82.). In der hektischen Schlussphase parierte Bayern-Keeper Jonas Urbig stark, ein Treffer von Sacha Boey zählte wegen Abseits nicht. In der Nachspielzeit schob Olise den Ball ins leere Tor, nachdem Backhaus weit vor seinem Kasten den Ball verloren hatte. Die Münchner stehen nun nach Tordifferenz vor dem BVB – passend vor dem direkten Duell am kommenden Wochenende.

Schon am Nachmittag hatte die TSG Hoffenheim Bayer Leverkusen mit 3:0 geschlagen. Lange war das Spiel im strömenden Regen offen, dann kam Andrej Kramarić von der Bank und prägte die Schlussphase: Er verwandelte in der 79. Minute einen Foulelfmeter – Hoffenheims 1000. Tor in der Bundesliga –, bereitete das 2:0 von Alexander Prass vor und traf in der Nachspielzeit die Latte, ehe Max Moerstedt abstaubte. Für Leverkusen endete damit eine Serie von fünf Spielen ohne Niederlage.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert