Die National Football League hat zum ersten Mal ein Punktspiel in Frankreich ausgetragen – und die Pittsburgh Steelers nahmen den Sieg mit nach Hause. Im Stade de France in Saint-Denis setzten sie sich am Sonntag mit 16:10 gegen die New Orleans Saints durch, obwohl die Saints offiziell Gastgeber waren. Auf den Rängen klang es dennoch oft nach Pittsburgh.

Die entscheidende Szene fiel Mitte des dritten Viertels. Die Saints standen nach einem langen Angriff über 14 Spielzüge an der gegnerischen Zehn-Yard-Linie und hätten in Führung gehen können, als Linebacker Payton Wilson einen Pass von Quarterback Tyler Shough im Hechtsprung abfing. Statt eines Touchdowns für New Orleans folgte ein Field Goal für Pittsburgh.

Die Punkte der Steelers verteilten sich auf wenige Momente. Kicker Chris Boswell traf dreimal, unter anderem kurz vor der Pause aus 47 Yards zum 13:10 – und schrieb schon früh Geschichte als erster Spieler, der in Frankreich NFL-Punkte erzielte. Den einzigen Touchdown warf Aaron Rodgers über vier Yards auf Tight End Darnell Washington. Running Back Jaylen Warren lief 101 Yards. Die Saints, die ihren Touchdown über einen Kurzpass von Shough erzielten, scheiterten mehrfach knapp vor der Endzone.

Für Pittsburgh ist es bereits der zweite Auslandssieg in Folge: Im Vorjahr hatten die Steelers auch das erste Ligaspiel in Dublin gewonnen. Mit fünf Siegen aus sieben Partien bleibt das Team im Rennen um die Play-offs, New Orleans steht bei zwei Siegen und fünf Niederlagen.

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