Nach drei Spieltagen der Champions-League-Ligaphase haben nur noch zwei Mannschaften eine weiße Weste: Paris Saint-Germain und der FC Liverpool. Beide mussten am Dienstagabend allerdings ordentlich kämpfen.

Der Titelverteidiger aus Paris beendete die Serie von elf Barcelona-Siegen in Folge. Désiré Doué traf nach 38 Minuten flach zur Führung. Nach der Pause glich der erst 19 Jahre alte Xavi Espart mit seinem ersten Europapokaltor aus. Lucas Hernández köpfte PSG nach einer Ecke wieder nach vorn, Lamine Yamal schlenzte den Ball aus spitzem Winkel zum 2:2 ins Netz. In der Schlussphase setzte sich die Pariser Klasse durch: Vitinha erzielte das 3:2, Fabián Ruiz vier Minuten vor dem Ende das 4:2. Sorgen bereitet in Paris Ousmane Dembélé, der früh verletzt ausgewechselt werden musste.

In Anfield lag Liverpool früh zurück. Georges Mikautadze nutzte nach vier Minuten einen missglückten Kopfball von Virgil van Dijk, Sergi Cardona erhöhte für Villarreal. Alexis Mac Allister verkürzte per Kopf, Ronald Araujo gelang kurz vor der Pause der Ausgleich. Danach drehte der 18-jährige Rio Ngumoha auf: Er bereitete Mac Allisters zweiten Treffer vor, Florian Wirtz legte zum 4:2 nach. Das späte 4:3 durch Tani Oluwaseyi sorgte nur noch für kurze Aufregung. Trainer Andoni Iraola lobte den Flügelspieler, mahnte aber Geduld an, weil er noch nicht das komplette Paket sei.

Aus deutscher Sicht gab es einen Auswärtssieg für Borussia Dortmund, das in Baku bei Sabah 2:1 gewann, und ein 1:1 des VfB Stuttgart gegen Atlético Madrid. Manchester City fertigte AEK Athen dank eines Dreierpacks von Phil Foden mit 5:1 ab. Am Mittwoch empfängt der FC Bayern den FC Arsenal.

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