Die zweite Runde des DFB-Pokals hat am Dienstag gleich mehrere Geschichten geschrieben. Die dramatischste lieferte Dortmund: Der BVB führte gegen Werder Bremen nach 17 Minuten durch Serhou Guirassy und Carney Chukwuemeka schon mit 2:0 – und musste trotzdem bis in die Nachspielzeit zittern.

Denn Werder brachte nach knapp einer Stunde Niclas Füllkrug, und der frühere Dortmunder traf binnen vier Minuten zweimal, zunächst per Foulelfmeter. Wie schon beim 2:2 in der Liga vor gut zwei Wochen war der Vorsprung dahin. In der 93. Minute zirkelte Marcel Sabitzer einen Freistoß ins Netz und beendete so eine Serie von drei Pokalpleiten gegen Bremen. Zuletzt hatte die Borussia im Januar 2008 ein Pokalduell mit Werder gewonnen. Am Samstag wartet in der Liga der FC Bayern.

Weit entspannter verlief der Abend in Köln. Vor 49.000 Fans fertigte der FC den Ligarivalen Union Berlin mit 5:0 ab. Überragend war Saïd El Mala, der zweimal traf und ein Tor von Linton Maina vorbereitete; Isak Johannesson und Sebastian Sebulonsen legten nach. Für Trainer René Wagner, der nach torlosen Ligaauftritten in der Kritik stand, kommt der Erfolg zur rechten Zeit.

Für Aufsehen sorgte auch Darmstadt: Der Tabellenletzte der 2. Bundesliga warf Aufsteiger Elversberg mit 2:0 raus, obwohl die Gäste zur Pause 14:1 Torschüsse hatten. Gladbach setzte sich trotz langer Unterzahl mit 2:0 gegen den Karlsruher SC durch, Augsburg gewann 4:2 in Großaspach.

Kurios ging es in Essen zu: Unbekannte hatten vor dem Spiel gegen RB Leipzig ein Tor zum Gästeblock zubetoniert. Leipzig drehte die Partie spät dank zweier Treffer von Joker Christoph Baumgartner.

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