Die Green Bay Packers haben am Donnerstagabend im Lambeau Field einen wackligen, aber verdienten Heimsieg eingefahren. Gegen die Carolina Panthers hieß es am Ende 27:19, damit steht das Team von Trainer Matt LaFleur bei fünf Siegen und drei Niederlagen.
Der Abend begann chaotisch. Schon der Eröffnungs-Kickoff ging durch einen Fumble von Coleman Owen verloren, Kicker Trey Smack vergab einen Extrapunkt, und auch Christian Watson verlor früh den Ball. Watson sorgte danach für den emotionalsten Moment: Nach einem Fang über 53 Yards blieb er liegen, spuckte an der Seitenlinie Blut und wurde mit dem Krankenwagen in eine Klinik gebracht. Die Untersuchungen ergaben eine gebrochene Rippe, sonst nichts. In der zweiten Hälfte kehrte er unter Jubel zurück und kam am Ende auf 113 Yards.
Quarterback Jordan Love brachte 30 von 41 Pässen an, sammelte 288 Yards und warf drei Touchdowns, je einen auf Matthew Golden, Tucker Kraft und Josh Jacobs. Eine Interception kostete ihn bessere Werte. Jacobs lief zusätzlich einmal in die Endzone, kam aber mit 21 Läufen nur auf 39 Yards. Das Laufspiel bleibt die große Baustelle. „Wir müssen das hinkriegen“, sagte LaFleur.
Die Abwehr hielt den Sieg fest. Panthers-Quarterback Bryce Young wurde sechsmal gesackt, so oft wie noch nie in dieser Saison. Zwei Mal stoppten die Packers den Gegner bei vierten Versuchen an der Mittellinie, zuletzt knapp drei Minuten vor Schluss beim Stand von 27:19. Carolina hatte zuvor dank eines 26-Yard-Touchdowns von Jalen Coker noch einmal verkürzt, nachdem Green Bay bereits mit 27:10 geführt hatte.
