Die Fluchtbewegung aus der kriselnden LIV-Liga geht weiter. Sergio García hat am Donnerstag bestätigt, dass er 2027 wieder auf der DP World Tour spielen wird, der früheren European Tour. Auch eine Rückkehr in die amerikanische PGA Tour schließt der 46-jährige Spanier nicht aus.

García war im Juni 2022 einer der ersten Stars, die zur saudisch finanzierten Konkurrenz wechselten. Dort gewann er zwei Turniere und führte das Team Fireballs GC als Kapitän. Inzwischen steht LIV vor einem Scherbenhaufen: Der saudische Staatsfonds PIF zog sich im April zurück, im September beantragte die Liga in den USA Gläubigerschutz nach Chapter 11. Mit neuem Geld soll eine abgespeckte Version weitermachen, doch nur wenige Spieler haben bisher zugesagt. Zuvor hatten bereits Jon Rahm, Tyrrell Hatton, Ian Poulter und Graeme McDowell ihren Abschied erklärt. Garcías Anwalt hatte ein Insolvenzgericht vor einem Monat gebeten, den Vertrag aufzulösen.

Die Europa-Tour sei von Anfang an ein großer Teil seiner Karriere gewesen, erklärte García, er sei stolz, sie wieder sein Zuhause zu nennen. Wieder aufgenommen worden war er dort schon nach Zahlung von Strafen, die Berichten zufolge über eine Million betrugen.

Sein großes Ziel heißt Adare Manor. Beim Ryder Cup 2027 in Irland möchte er für Europa antreten, in welcher Rolle auch immer. Kein Spieler hat in dem Kontinentalvergleich mehr Punkte gesammelt als er, nämlich 28,5. Als Kapitän oder Vizekapitän kommt er nach den aktuellen Regeln allerdings nicht in Frage. In der Weltrangliste ist der Masters-Sieger von 2017 auf Platz 146 abgerutscht.

Und er will in Augusta ein Kapitel geraderücken. Dort hatte er im April im Ärger seinen Driver an einer Kühlbox zerschlagen. Nun spricht er von einem Fokus auf mentale Stärke.

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